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Klimt
Die Weltausstellung von Paris, 1900.
Der österreichische Maler Gustav Klimt, in Begleitung seiner platonischen Lebensgefährtin Emilie Flöge (Veronica Ferres), wird für sein Bild >Philosophie< mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Während eines Gala-Diners findet ihm zu Ehren die Vorführung eines Filmes statt, in dem ein fiktives Zusammentreffen zwischen dem Maler und einer Tänzerin dargestellt wird.
Klimt (John Malkovich) ist fasziniert von der Schönheit der Schauspielerin (Saffron Burrows).
Als er die Dame im Palais ihres Gönners aufsucht, trifft er deren Double an, aber auch die echte Lady lockt den Frauenfreund in ihre Laken.
Ein erotisches Trugbild entsteht, ein Vexierbild aus Wahrheit und Lüge, Verwirrung und Verführung, Taumel und Lust.
Raoúl Ruiz ist ein Meister der philosophischen Verfremdung, der eine Fülle an historischen Details, berühmten Zeitzeugen, originalen Zitaten und erfundenen Szenen zu einem frivolen Fiebertraum und einem faszinierenden Gesamtporträt des österreichischen Fin de Siècle verdichtet.
Österreich / Deutschland / Großbritannien / Frankreich 2006; Regie: Raoúl Ruiz; Mit: John Malkovich, Veronica Ferres, Stephen Dillane, Saffron Burrows; Prädikat: wertvoll; ab 6 Jahren; 97 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Sonntag, 16.01.2011, 18:45 Uhr und Donnerstag, 20.01.2011, 16:45 Uhr jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch M.A.
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Basquiat (OmU)
Die Lebensgeschichte des 1960 als Sohn eines Haitianers und einer Puertoricanerin in New York City geborenen Künstlers, der als erster Afroamerikaner mit seiner Kunst zu Weltruhm gelangte.
Jean-Michel Basquiat, einer der unzähligen Graffiti-Kids in den Straßen New Yorks, wird 1981 als 19Jähriger von der Kunstszene entdeckt und zum Idol stilisiert.
Määzene fördern den afro-amerikanischen Exoten in einer von Anglo-Amerikanern beherrschten Kunstwelt, und selbst anerkannte Museen kaufen seine Werke. Basquiat, ins Rampenlicht der Medien gezerrt, stirbt mit 27, wie seine Idole Jimi Hendrix und Charlie Parker
Julian Schnabel, selbst ein umstrittener Künstler, wollte mit seinem ersten Filmversuch dem Künstlerfreund Basquiat ein persönliches Denkmal setzen.
Die um Basquiat geordneten Figuren entsprechen teilweise realen Personen der New Yorker Kunstszene, so durfte Pop-Ikone David Bowie in die Rolle von Popart-Ikone Andy Warhol schlüpfen.
Schnabel konnte auch Leinwandprofis wie Dennis Hopper und Christopher Walken gewinnen.
Der mit dem Theater-Oscar ausgezeichnete Jeffrey Wright brilliert in der Titelrolle.
USA 1996; Regie: Julian Schnabel; Mit: Jeffrey Wright, David Bowie, Dennis Hopper, Christopher Walken; ab 12 Jahre; engl. OmU; 107 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Samstag, 12.02.2011, 16:30 Uhr mit einer Einführung durch Regina Fischer und Dienstag, 15.02.2011, 18:30 Uhr
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Absolute Wilson
Seine Bühnenproduktionen gelten in der darstellenden Kunst als revolutionär, doch die Person hinter den Kulissen ist ein Rätsel geblieben, bis heute: Robert Wilson.
Zum ersten Mal offenbart Wilson vor der Kamera Persönliches - er berichtet von seiner Lern- und Sprachbehinderung, seiner Kindheit in der streng geordneten und rassistischen Welt des amerikanischen Südens und von den Hürden, die er auf seinem außerordentlichen Lebensweg zu überwinden hatte.
Füünf Jahre lang hat die Hamburger Filmemacherin Katharina Otto-Bernstein den Bühnenregisseur Robert Wilson - der dieses Jahr seinen 65. Geburtstag feiert - für ihren Film mit der Kamera begleitet.
Entstanden ist das spannende Portrait eines Künstlers, der als schüchterner Außenseiter in Texas aufwuchs, und später mit seinen bahnbrechenden Inszenierungen die internationale Theaterwelt veränderte wie kaum ein anderer.
Neben Wilson selbst kommen auch zahlreiche Zeitzeugen, Kollegen und Weggefährten zu Wort: so z.B. der Musiker David Byrne, die Publizistin Susan Sontag, der Komponist Philip Glass, die Opernsängerin Jessye Norman, der ehemalige Intendant der Pariser Oper, Charles Fabius, und viele andere.
Ein faszinierendes Porträt über einen der kontroversesten, innovativsten und rätselhaftesten Künstler unsere Zeit.
Deutschland/USA 2006; Regie: Katharina Otto Bernstein; Mit Robert Wilson, Susan Sontag, Philip Glass, David Byrne, Jessye Norman, Charles Fabius, Maita di Niscemi, Christopher Knowles, John Rockwell, John Simon; engl. OmU; ab 6 Jahren; 105 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Sonntag, 13.03.2011, 16:30 Uhr mit einer Einführung durch Ballettdirektor James Sutherland und Dienstag, 15.03.2011, 18:30 Uhr
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So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn
Die Lebensgeschichte des Landschaftsmalers und Mitbegründers der Künstlerkolonie Worpswede Otto Modersohn, der ein umfangreiches malerisches und zeichnerisches Werk hinterlassen hat, erzählt in einer bisher nicht dagewesenen Konzentration.
Otto Modersohn versuchte zeitlebens, die Dinge tief zu durchdringen und das Wesentliche an ihnen herauszuarbeiten.
»So [...] enthält dieses Land, die Sprache Otto Modersohns«, lautet Rilkes berühmte Würdigung aus dem Jahr 1903.
Wenn sich der Film nun 80 Minuten ausschließlich aus der Sprache und den visuellen Eindrücke dieser Zeit zusammensetzt, kommt er diesem europäischen Land der Kunst, in dem Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker vor den Weltkriegen gelebt haben, so nah, wie es keine Ausstellung und kein Buch kann, die immer mit dem Heute konkurrieren müssen.
Der Dokumentarfilm verzichtet vollständig auf moderne Quellen, Ansichten, Kommentare und Materialien.
Seiner eindringlichen Bildsprache liegen ausschließlich zeitgenössische Bildmaterialien Filme, Fotografien, Reproduktionen von Gemälden, Zeichnungen und Schriftdokumente zu Grunde.
Die eingesprochenen Texte entstammen Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Texten von Otto Modersohn selbst, Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke.
»Wer sich für Malerei interessiert, dabei Kunst- und Zeitgeschichte gern anhand der Biographie eines Künstlers befragen möchte, kommt an diesem Film nicht vorbei.« (getidan.de)
Deutschland 2010: Regie: Carlo Modersohn; Mit: Hanns Zischler (Erzähler), Robert Levin, Verena Güntner, Matthias Scherwenikas (Sprecher); ab 0 Jahren; 76 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Freitag, 29.04.2011, 16:45 Uhr und Samstag, 30.04.2011, 16:45 Uhr jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch M.A.
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Signers Koffer
Unterwegs mit dem Künstler Roman Signer. Auf der Balance zwischen Schalk und Melancholie.
Ein vielfach prämiertes Roadmovie von den Schweizer Alpen nach Ost-Polen, von Stromboli nach Island - ein breit angelegter Versuch zur idealen Reisegeschwindigkeit.
Roman Signer markiert die Stationen mit seinem ganz persönlichen Instrumentarium.
Signers Koffer ist auch eine Reise durch seelische Zustände.
Ein Seiltanz zwischen Schalk und Melancholie.
Gefahr wird zum Stimulans der Sinne - auch die psychische Gefahr.
Plötzliche Abstürze, jäh kippende Stimmungen prägen Rythmus und Klima des Films.
Kammermusik nennt Signer seine Aktionen mit Zündschnur und Rakete, >skulpturelle Kammermusik<.
Schweiz/Polen/Island; Regie: Peter Liechti; Mit: Roman Signer; ab 0 Jahren; 90 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Samstag, 14.05.2011, 16:30 Uhr und Dienstag, 17.05.2011, 18:30 Uhr mit einer Einführung durch Andi Gut
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MIT DEM KUNSTVEREIN
Die Autobiographie des Nicolae Ceaucescu
Alles in allem ist ein Diktator einfach ein Küstler, der fähig ist, seinen Egoismus vollständig zu verwirklichen.
Es ist eher eine Frage der Ästhetik, ob aus ihm ein Baudelaire oder Bolintineanu, ein Ludwig XIV oder Nicolae Ceaucescu wird.
Von einem formalen Standpunkt aus zeigt "Die Autobiographi des Nicolae Ceaucescu", dass es möglich ist, ausschließlich bereits existierendes Material zu nutzen, um Filme zu schaffen, die die jüngere Vergangenheit in einer epischen Form ähnlich des historisierenden Spielfilms behandeln." Andrei Ujica
Andrei Ujica (*1951 in Timisoara, Rumänien) ist seit 2001 Professir für Film an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Gründungsdirektor des ZKM | Filminstituts.
Dokumentarfilm, 35mm, 180min., RO / DE 2010, Regie: Andrei Ujica
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Mittwoch, 18.05.2011, 18:00 Uhr
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Visual Accoustics - The modernism of Julius Shulman
Julius Shulman hat einen festen Platz in der Architekturszene im Los Angeles Mitte des 20. Jahrhunderts.
Als Fotograf von Architekten und Designern von Frank Lloyd Wright bis Charles Eames kombinierte er in seinen Werken das Organische mit dem Synthetischen, ließ die Natur mit revolutionärem urban design verschmelzen - und verhalf damit einigen Stararchitekten zu großem Ruhm!
Bricker's faszinierendes Porträt ist gleichermaßen Hommage an einen Ausnahmefotografen wie ein Dokument der Baukunst des Mid-Century Modernism aus Kalifornien.
USA 2008; Regie: Eric Bricker; Sprecher: Dustin Hoffman; ab 18 Jahren; engl. OV; 83 Minute
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Samstag, 02.07.2011, 17:30 Uhr
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Waste Land
Dokumentation über ein gemeinsames Projekt des Künstlers Vik Muniz mit den Bewohnern der brasilianischen Müllhalde »Jardim Gramacho«.
Über einen Zeitraum von fast drei Jahren folgt der Film dem renommierten zeitgenössischen Künstler Vik Muniz von seinem Wohnort Brooklyn zu seinen brasilianischen Wurzeln und zur größten Müllkippe der Welt - »Jardim Gramacho«, gelegen an der Peripherie von Rio de Janeiro.
Er fotografiert dort eine ungewöhnliche Gruppe sogenannter »Catadores«, selbsternannter »Pflücker« wiederverwertbaren Materials.
Muniz´ ursprüngliche Idee war es, die Catadores mit Müll zu »malen«.
Seine Zusammenarbeit mit diesen Menschen, die ihre eigenen Portraits nach fotografischen Vorlagen nachbilden, offenbart im Laufe des kreativen Prozesses sowohl den Stolz als auch die Verzweifelung der Catadores, die beginnen, ihr Leben zu überdenken.
Der Regisseurin Lucy Walker (Devil´s Play ground, Blindsight) gelingt es, große Einblicke in den gesamten Prozess zu geben.
Am Ende liefert sie den anrührenden Beweis der transformativen Kraft von Kunst und der Alchemie des menschlichen Geistes.
Großbritannien/Brasilien 2010; Regie: Lucy Walker; Mit Vik Muniz, Fabio Ghivelder, Isis Rodrigues Garros, José Carlos da Silva Baia Lopes, Sebastião Carlos dos Santos; ab 0 Jahren; OmU; 98 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Mittwoch, 14.09.2011, 19:00 Uhr und Samstag, 17.09.2011, 17:00 Uhr
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Gerhard Richter Painting
Gerhard Richter, einer der international bedeutendsten Künstler der Gegenwart, öffnete der Filmemacherin Corinna Belz im Frühjahr und Sommer 2009 sein Atelier, wo er an einer Serie großer abstrakter Bilder arbeitete.
Gerhard Richter Painting gewährt einmalige, unbekannte Einblicke in die Arbeit des Künstlers.
In ruhigen, konzentrierten Einstellungen lässt uns der Film an einem sehr persönlichen, spannungsgeladenen Schaffensprozess teilhaben.
Wir sehen, wie Richter malt, wie er seine Bilder betrachtet und beurteilt, wie er mit ihnen kommuniziert, wie er überlegt, verwirft, überarbeitet, manchmal auch zerstört und neu beginnt.
Corinna Belz lässt uns in ihrem klugen, einfühlsamen Film dem unau?ösbaren Geheimnis künstlerischen Schaffens näher kommen.
Der Blick auf die Leinwand erweitert und verändert sich.
Gerhard Richter Painting ist das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit - und ein faszinierender Film über das Sehen selbst.
"Ein Dokumentarfilm, der Spaß macht.
Obwohl der Film vor allem beobachtet und zeigt, ohne einen kunsttheoretischen Diskurs zu bieten, erzählt er unglaublich viel über den Künstler.
Dass es in der zweiten Hälfte durch Nachfragen der Filmemacherin ein bisschen biografischer wird, vergrößert den Erkenntniswert nicht.
In einem beeindruckenden Finale zeigt eine fest montierte Kamera mit zeitraffender Montage den vollständigen Entstehungsprozess zweier Bilder.
Das Ergebnis überrascht auch Richter" (br-online.de)
Deutschland 2011; Regie: Corinna Belz; Mit: Gerhard Richter, Norbert Arns, Hubert Becker, Sabine Moritz-Richter; ab 0 Jahren; 97 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Freitag, 28.10.2011, 16:30 Uhr und Sonntag, 30.10.2011, 11:00 Uhr jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch
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Over Your Cities Grass Will Grow
Sophie Fiennes, Schwester der Schauspieler Ralph und Joseph, nähert sich Kunst und Persönlichkeit des erfolgreichen deutschen Malers Anselm Kiefer.
Anselm Kiefer (geb. 1945), einst Schüler von Joseph Beuys, genießt mit seiner neo-expressionistischen Malerei, seinen Installationen und Skulpturen einen internationalen Ruf als provokanter Künstler.
In seinen Werken bediente er sich nicht nur der religiösen Mythologie wie z.B. Kabbala, oder Größen der Literatur, sondern auch der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit sowie später der Sternen- und Pflanzenwelt.
Die Dokumentation begleitet seine letzte Schaffensphase in seiner Wahlheimat Südfrankreich vor seinem Umzug nach Paris, wo er inzwischen weiter künstlerisch tätig ist.
Ganz ruhig und meditativ, aber ebenso atmosphärisch und inspirierend kommt der Dokumentarfilm von Sophie Fiennes (Tanz und Ekstase: Alain Platels VSPRS) daher.
Es werden kaum Fragen gestellt oder Gespräche eingeleitet und nichts wird kommentiert, dennoch taucht der Zuschauer tief ein in die kreative Arbeit dieses herausragenden Gegenwartskünstlers und kommt seinen Werken somit ein Stück näher.
Das Ergebnis ist ein bildgewaltiges, geradezu persönliches Künstlerporträt.
"Selten gelingen solch einfühlsame Künstlerporträts." (Süddeutsche Zeitung)
Frankreich/Niederlande/Großbritannien 2010; Regie: Sophie Fiennes; Mit: Anselm Kiefer, Klaus Dermutz; ab 0 Jahren; 105 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Mittwoch, 02.11.2011, 18:30 Uhr und Sonntag, 06.11.2011, 16:00 Uhr jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch
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Alberto Giacometti - Die Augen am Horizont
In einem kleinen Atelier in Paris entstand über Jahrzehnte der Großteil eines Werkes, das zu den bedeutendsten der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts gehört: die Plastiken, Gemälde und Zeichnungen Alberto Giacomettis.
Alberto Giacometti - Die Augen am Horizont ist eine filmische Reise durch eine einzigartige Kunst- und Lebenswelt, deren Ausgangspunkt Giacometti selber ist.
Denn sein Leben lang hat der Künstler auch geschrieben: Reflexionen, tagebuchartige Skizzen, Analytisches über die eigene Arbeit, Aufzeichnungen von Träumen, Aufsätze über Künstlerkollegen, Erinnerungen.
Giacomettis Écrits (Schriften) geben zwingend die Bildmotive des Films vor.
Der zweite Blick auf Giacometti ist die Erinnerung derer, die mit ihm befreundet waren, mit ihm zusammengearbeitet haben, von ihm geprägt wurden und - ihn vermissen.
Ein Giacometti-Porträt der Freunde und Kenner seines Werks, ganz im Sinne des Künstlers: durchaus unfertig.
"DIE AUGEN AM HORIZONT ist eine posthume filmische Liebeserklärung.
Die persönlichen Erlebnisse und Anekdoten zeichnen ein Bild des Künstlers, das zumindest mit einem weit verbreiteten Klischee gründlich aufräumt: das des einsamen, verzweifelten Künstlers." (Film-dienst)
CH 2005; Regie: Heinz Bütler; Mit: Balthus, Ernst Beyeler, Henri Cartier-Bresson, Jean Clair, Sina Dolfi-Giacometti, Jacques Dupin, Bruno Giacomett, Eberhard W. Kornfeld, Jan Krugier; DVD-Projektion ; franz./ital. OmU; 58 Minuten
Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20
Samstag, 10.12.2011, 16:30 Uhr und Dienstag, 13.12.2011, 18:30 Uhr jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch
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