AFRIKA IM FILM        



  No Time to Die



Mit seiner turbulenten Komödie "No Time to Die" gelingt es dem Regisseur King Ampaw, Afrika ebenso humorvoll wie hintergründig aus einem ganz neuen Blickwinkel zu zeigen. "Das europäische Bild von Afrika besteht fast nur aus Armut, Korruption, Aids und Krieg. Das ist das, was man im Fernsehen zu sehen bekommt. Aber es gibt auch ein normales Leben, es gibt Kultur, Tradition und Unterhaltung. Afrikanische Filmemacher können auch Menschen zum Lachen bringen, das versuche ich mit meinen Komödien zu zeigen." (King Ampaw)


Regie: King Ampaw; Deutschland / Ghana 2007; 90 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Freitag, 11.12.2009 um 17:00 Uhr und
Sonntag, 13.12.2009 um 19:00 Uhr

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    AFRIKA IM FILM        



  On the Rumba River



Sprühend vor Musik und Tanz porträtiert der Film "On the Rumba River" den legendären und bis heute populären Musiker Wendo Kolosy aus dem Kongo, der als "lebendes Denkmal" der kongolesischen Musik bekannt ist und dem man im Volk magische Krääfte zuschrieb. Der Film lässt die Musik hautnah erleben und zeigt auch ein realistisches Bild von den Menschen und ihrem Leben im Kongo.


Regie: Jacques Sarasin; Kongo / Frankreich 2006; 85 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Freitag, 08.01.2010 um 17:00 Uhr und
Sonntag, 10.01.2010 um 19:00 Uhr

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  Frida Kahlo



Mehr als eine Künstlerbiografie: "Frida" ist kraftvolles, überwältigendes und leidenschaftliches Kino – eine Ode an die Kunst, die Liebe und das Leben selbst.


Mexiko, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge, lebenslustige Frida Kahlo (Salma Hayek) genießt ihr Teenagerdasein in vollen Zügen – bis ein tragischer Unfall das ungestüme Mädchen ans Bett fesselt. Getrieben von ihrem unerschütterlichen Lebensmut fängt Frida an zu malen – in ihren gefühlsgewaltigen Bildern gibt sie ihren Träumen, Sehnsüchten und den nicht enden wollenden Schmerzen Ausdruck.
Wieder genesen, wird der berühmte Maler Diego Rivera (Alfred Molina) auf die bildschöne Mexikanerin aufmerksam – die beiden verlieben sich ineinander, heiraten und leben eine der aufregendsten, verrücktesten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts.


Regie: Julie Taymor; USA / Kanada 2002; ab 12 J.; 123 Minuten
Mit Salma Hayek, Alfred Molina, Geoffrey Rush, Edward Norton, Antonio Banderas, Mia Maestro, Ashley Judd, Roger Rees, Valeria Golino, Diego Luna


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Sonntag, 17.01.2010 um 16:00 Uhr und
Diestag, 19.01.2010 um 19:00 Uhr
jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch

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  Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit



Ein vielfach preisgekröntes, authentisches Filmdokument über den bedeutendsten Maler der deutschen Romantik.


Der Film "Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit" von Peter Schamoni zeichnet sich durch große Nähe zum Werk des Malers aus. Das heißßt zuallererst, dass es Schamoni und seinem exzellenten Kameramann Gerard Vandenberg gelungen ist, in Filmbildern, die in Gemälde Friedrichs überblenden, die Landschaften kongenial wiederzufinden, neu zu schaffen, die Friedrich einst inspirierten – Pommern – Ostseeküste – Insel Rügen.


Mit großer Sorgfalt ist Schamoni ans Werk gegangen. Die Zusammenarbeit mit der DEFA ermöglichte es, an Originalschauplätzen zu drehen. Das 1985 in der DDR erschienene Buch "Caspar David Friedrich – Unbekannte Dokumente seines Lebens" von Karl-Ludwig Hoch lieferte den Filmemachern viel neues Material. Dokumentaraufnahmen des Brandes des Münchner Glaspalastes von 1931, der wichtige Friedrich−Werke vernichtete, sind in dem Film integriert. Nach erhaltenen Schwarzweißphotos wurden diese verlorenen Bilder für den Film eigens farbig und in Originalgröße rekonstruiert.


Regie: Peter Schamoni; Drehbuch: Peter Schamoni, Hans A. Neunzig; BRD / DDR 1986; ab 6 J.; 84 Minuten
Mit Helmut Griem (Carl Gustav Carus), Sabine Sinjen (Caroline Friedrich), Hans-Peter Hallwachs (V. A. Schukowskij), Walter Schmidinger (Basilius von Ramdohr) u.a..


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Samstag, 06.02.2010 um 17:00 Uhr und
Dienstag, 09.02.2010 um 19:00 Uhr
jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch

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  Max Ernst – Mein Vagabundieren – Meine Unruhe



Für den Regisseur Peter Schamoni ist die Geschichte von Max Ernst für mehrere Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts die Geschichte der europäischen Phantasie.


1991 zum 100. Geburtstag von Max Ernst entstanden, leistet das, was eine Ausstellung nur in begrenztem Umfang bieten kann: Zugang zur Person des Künstlers selbst und authentische Informationen über Zeitgeschichte, Lebensumstände, Menschen, Orte und Landschaften, die sein Werk mitgeprägt haben. Max Ernst selbst erklärt die verschiedenen Phasen seines revolutionären Werkes und lässt die Stationen seines unruhigen Vagabundierens lebendig werden: die aufrührerische DADA-Zeit in Köln, die Surrealisten in Paris, der Rückzug in die Provence, die Flucht nach New York, sein Aufenthalt bei den Hopi-Indianern in Arizona und schließlich die Rückkehr nach Europa.


Prädikat: Besonders wertvoll
Regie: Peter Schamoni; Deutschland 1991; Mitwirkende Robert Powell, Linda Joy, Jimmy Ernst, Dorothea Tanning, Peter Schamoni; ab 6 J.; 100 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Samstag, 06.03.2010 um 17:00 Uhr und
Dienstag, 09.03.2010 um 19:00 Uhr mit einer Einführung durch Dr. Isabel Greschat

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  Caravaggio



Derek Jarmans eigenwillige Filmbiografie des italienischen Malers Caravaggio.


Michele Caravaggio verhungert fast bei dem Versuch, seinen Lebensunterhalt mit Malen zu verdienen. Kardinal Del Monte ist sein erster Mäzen und lässt ihn bei sich wohnen. Caravaggio wiederum unterstützt seine Models aus der Arbeiterklasse, darunter auch ein Pärchen, mit dem sich eine Dreiecksbeziehung anbahnt. Derek Jarman gelang mit diesem ungewöhnlichen und bei der Berlinale 1986 (Silberner Bär) ausgezeichneten Künstlerporträt der Durchbruch. Er übernimmt die clair-obscur-Technik Caravaggios für den Film und setzt dramatisches Licht. Vor die Kamera seines Low-Budget-Films holte er britischen Schauspieler, die jetzt Rang und Namen haben. Die Inszenierung stellt mit bisweilen radikalen Ausdrucksmitteln den Lebensweg des Malers Carravagio (1573-1610), eines der großen Wegbereiter des Barock, dar.


Großbritannien 1986; Regie: Derek Jarman; Mit Nigel Terry, Sean Bean, Tilda Swinton, Garry Cooper, Dexter Fletcher, Spencer Leigh, Nigel Davenport, Robbie Coltrane, Michael Gough; ab 12; 93 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Sonntag, 09.05.2010 um 17:00 Uhr und
Dienstag, 11.05.2010 um 18:30 Uhr mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch M.A.

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  Oskar Niemeyer – Das Leben ist ein Hauch



Künstlerbiografie über den letzten noch lebenden Vertreter der Architektur-Moderne.


Oscar Niemeyer hat in der modernen Architektur revolutionäre Veränderungen initiiert - seine Erweiterungen der Baupraxis u.a. durch die Verwendung von Stahlbeton sind legendär. Außerdem ist der Architekt auch mit über hundert Jahren immer noch eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen seines Landes, ein Künstler, der sich zeitlebens für die Verbesserung des menschlichen Zusammenlebens engagiert hat. Seine Bauten repräsentieren weltweit die Kultur Brasiliens - und sind selbst maßgeblich durch das brasilianische Volk und die brasilianische Landschaft geprägt. Der in über zehnjähriger Arbeit entstandene Dokumentarfilm OSCAR NIEMEYER - DAS LEBEN IST EIN HAUCH besucht die verschiedenen Stationen der Karriere von Oscar Niemeyer, folgt der Spur seiner Bauwerke von Rio und Belo Horizonte über São Paulo, Paris, bis nach New York und Niterói. Und er besucht natürlich auch die brasilianische Hauptstadt Brasília, die nach Niemeyers Plänen zwischen 1956 und 1960 im bis dahin kaum erschlossenen brasilianischen Hinterland entstand. Wegbegleiter wie der Schriftsteller José Saramago, der Liedermacher Chico Buarque oder der Historiker Eric Hobsbawn äußern sich über den Architekten und sein Werk. Der Original-Soundtrack stammt vom legendären Bossa-Nova-Pianisten João Donato.


Brasilien 2007; Originaltitel: Oscar Niemeyer - a vida é um sopro; Regie: Fabiano Maciel; Mitwirkende: Oscar Niemeyer, Bruno Contarini, Chico Buarque; o.A.,; 85 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Samstag, 26.06.2010 um 19:00 Uhr und
Dienstag, 29.06.2010 um 21:00 Uhr

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  Goyas Geister    



Packendes Historiendrama rund um das Wirken eines großen Künstlers in einer opulenten Inszenierung, die an Original−Schauplätzen gedreht wurde.
Spanien, 1792. Inés (Natalie Portman), die junge Muse des berühmten Hofmalers Francisco de Goya (Stellan Skarsgård), wird vor das Tribunal der Inquisition gezerrt und der Ketzerei beschuldigt. Dank Goyas Fürsprache wendet der finstere Mönch Lorenzo (Javier Bardem), Hauptstreiter der Inquisitoren, zwar die Todesstrafe ab, doch er gerät selber in Ungnade und muss fliehen. 16 Jahre später - Napoleons Streitkräfte sind inzwischen in Spanien einmarschiert – kommt Inés schließlich aus dem Kerker frei. Auch Lorenzo kehrt zurück, jetzt allerdings als glühender Verfechter der Revolutions-Ideale und Hauptankläger der alten spanischen Ordnung. Es kommt zum verhängnisvollen Wiedersehen zwischen Goya, Lorenzo und Inés .


GOYA'S GHOSTS; Spanien / USA / Frankreich 2006; Regie: Milos Forman; Darsteller: Natalie Portman, Javier Bardem, Stellan Skarsgård, Michael Lonsdale, Tomás Bilbatua, Mabel Rivera, Randy Quaid; ab 12 J.; 114 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Dienstag, 14.09.2010 um 18:15 Uhr und
Samstag, 18.09.2010 um 16:00 Uhr jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch M.A.

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  Paul Klee – Die Tunisreise    



Für den Maler Paul Klee war die Tunisreise 1914 ein entscheidender Wendepunkt im Schaffen, während der tunesische Filmemacher Nacer Khemir als Maler stark von Klees Werk beeinflusst ist.


Der Maler Paul Klee hat 1914 eine Reise nach Tunesien unternommen, die ihn nachhaltig beeinflusste. Nun folgt der tunesische Filmemacher und Maler Nacer Khemir (bekannt geworden durch sein poetisches Filmmärchen "Bab'Aziz – Der Tanz des Windes") den Spuren Klees und lädt uns ein auf eine Entdeckungsreise in den Maghreb, hinein in die arabische Kultur. Er zeigt uns Orte, Formen, Farben und Licht, erzählt von seiner Arbeit und von Paul Klees Faszination, er denkt über die Beziehungen zwischen Okzident und Orient nach bis hin zu den Karthagern. Der Film lädt ein zur offenen Wahrnehmung. Tunis und Karthago, Sidi Bou Said, Hammamet und Kairouan sind die Stationen. Wir tauchen ein in Paul Klees Bild− und Gestaltungselemente, erfahren über seine Reise den Blick auf Tunesien aus einer Zeit, die den Tourismus noch nicht kannte. Eine bereichernde Begegnung und eine lohnende Reise.


LE VOYAGE À TUNIS; Schweiz / Österreich 2007; Regie: Bruno Moll; Mit: Nacer Khemir; ab 0 Jahren; OmU; 75 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Sonntag, 28.11.2010 um 16:45 Uhr und
Dienstag, 30.11.2010 um 18:45 Uhr
jeweils mit einer Einführung durch Claudia Baumbusch M.A.

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  Banksy – Exit through the Gift Shop    



Der erste Film des berühmten Street-Art Künstlers Banksy spielt virtuos mit den Ebenen Realität und Fiktion, und entpuppt sich als hintergründige Satire über die Mechanismen von Kunst und Kommerz.


Banksy ist ein Phantom. Obwohl (oder gerade weil) seine Kunst Fassaden und Mauern auf der ganzen Welt ziert, weiß niemand, wer hinter dem gefeierten Street-Art Künstler eigentlich steckt. Bis sich ein verrückter Franzose namens Thierry Guetta zum Ziel setzt, einen Film über ihn zu drehen. Was ihm durch gute Kontakte und ein bisschen Zufall sogar gelingt. Aber dann kommt alles anders als geplant: Der fertige Film ist ein Desaster und Thierry Guetta erweist sich als dilettantischer Regisseur und noch mieserer Cutter. Jetzt dreht Banksy den Spieß um und richtet die Kamera auf Guetta: der soll sich selbst als Street-Art Künstler versuchen, und Banksy das Filmen überlassen. Zwar kann Guetta weder zeichnen noch malen, aber wozu gibt es Photoshop und billige Studentenkräfte? Das Ergebnis üübertrifft alle Befürchtungen. Ohne es zu wollen hat Banksy ein Monster erschaffen. Die Ausstellung mit drittklassigen Exponaten wird extrem erfolgreich und aus Thierry Guetta wird der millionenschwere Mr Brainwash", der neue Star der Street-Art Szene.


Banksy - Exit through the Gift Shop; USA / Großbritannien 2010; Regie: Banksy; Mit: Banksy, Thierry Guetta aka Mister Brainwash, Debora Guetta, Rhys Ifans (als Erzähler); voraussichtlich digitale Projektion; ab 6 Jahren; OmU; 86 Minuten


Filmpräsentation im Kommunalen Kino Pforzheim, Schlossberg 20


Mittwoch, 01.12.2010, 18:45 Uhr mit einer Einführung durch Bettina Schönfelder
Donnerstag, 02.12.2010, 19:00 Uhr
Freitag, 03.12.2010, 17:00 Uhr
Samstag, 04.12.2010, 21:00 Uhr
Sonntag, 05.12.2010, 17:00 Uhr
Montag, 06.12.2010, 21:00 Uhr

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