Anina Gröger


Vorwand Landschaft



13. Februar 2011 bis 03. April 2011

Bilder


in der Ausstellungshalle und in der Galerie zum Hof


Für die schöpferische Arbeit von Anina Gröger sind Seherlebnisse in der Natur - Landschaft, Wasser, Licht oder Himmelserscheinungen - zwar immer wichtige Anregungen, aber das Konkrete einer Landschaft verwandelt sich durch die Offenheit der Bildsprache zu einer Art Konzentrat, in dem die optischen Eindrücke durch die Erinnerung gefiltert sind und sich im Malvorgang mit der inneren, subjektiven Gestimmtheit vermischen. Dabei verbindet Anina Gröger in ihrer Malerei eine expressive, fast vehemente Ausdruckskraft mit sensiblem und reflektiertem Nuancenreichtum. In suggestiven Himmelszenarien und Farblandschaften öffnen sich die großformatigen Bildflächen scheinbar ins Unendliche und vermitteln ein geradezu kosmisches Raumempfinden, das in freien Farbvisionen zum Ausdruck gebracht wird.


Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 13. Februar 2011 um 15 Uhr im Reuchlinhaus laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein! Begrüßung Ulrich Haass, Vorstandsmitglied
Einführung Dr. Gabriele Kleiber, Kunsthistorikerin, Karlsruhe
Anina Gröger


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Peter Jacobi


Skulpturales Sehen



17. April 2011 bis 05. Juni 2011

Zu Ehren seines 75. Geburtstages


in der Ausstellungshalle und in der Galerie zum Hof


Peter Jacobi, geboren 1935 im rumänischen Ploesti, lebt seit 1971 in Wurmberg. In den 60er und 70er Jahren schuf er gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin Ritzi Jacobi großformatige Textilreliefs, die in zahlreichen bedeutenden Museen der Welt zu sehen waren. Seit Anfang der 80er Jahre kreist sein Schaffen um das Thema Erinnerung und Denkmal, auch angeregt durch das sichtbar-unsichtbare Mahnmal, welches der Wallberg für die Bombardierung Pforzheims am 23.2.1945 verkörpert.

Im Kunstverein sind großformatige Skulpturen, Fotografien und Studien aus verschiedenen Werkphasen zu sehen. Sie vermitteln eindrücklich das bildhauerische Denken, das den Arbeiten Jacobis in allen Medien zugrunde liegt. Darüber hinaus wird das 2009 in Bukarest realisierte Holocaust-Memorial - eine Synthese von Architektur und Skulptur - in Modellen und Dokumentationen gezeigt

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 17. April 2011 um 15 Uhr im Reuchlinhaus laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein!

Begrüßung: Gerhart Odenwald, Vorstandsmitglied des Kunstvereins
Grußwort:    Prof. Michael Throm, Dekan der Fakultät für Gestaltung
                   an der HS Pforzheim
Einführung:  Bettina Schönfelder, Geschäftsfüherin des Kunstvereins
Musik:         Bryan Wolf, Komponist und Klangregisseur,
                   Leiter des Audiolabors der Fakultät für Gestaltung
                   an der HS Pforzheim

Anlässlich seiens 75. Geburtstags wurden 2010/2011 verschiedene Facetten seines Werkes in insgesamt vier Ausstellungen in Pforzheim vorgestellt:

Abwesend anwesend
12. Dezember 2010 bis 13. März 2011
Pforzheim Galerie

Stillleben nach dem Exodus - Wehrkirchen in Siebenbürgen - Fotografien
26. Januar bis 19. März 2011
Galerie im Foyer und Galerie im Comedia des Kulturhaus Osterfeld

Skulpturales Sehen
17. April bis 05. Juni 2011
Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus

Das schöne bäuerliche Kleid der Städterin
01. Juli bis 22. Juli 2011
VolksbankHaus, Volksbank Pforzheim

Das gesamte Ausstellungsprojekt wird von einem umfangreichen Katalog begleitet.
Peter Jacobi


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Als die Wälder auf Reisen gingen



03. Juli bis 25. September 2011

15 Positionen zum Thema Floß, Flößerei und weiteren Holzwegen


in der Ausstellungshalle und in der Galerie zum Hof


Ballett Pforzheim, Karl Blumenthal, Jeremy Deller & Alan Kane, Daniel Fetzner, Liam Gillick, Grizedale Arts, Martin Kippenberger, Jonathan Meese, myvillages.org, Marcel Odenbach, Daniel Richter, Daniel Roth, Andreas Schneider, Elfie Semotan, Wilhelm II

"Im 17. Jahrhundert wurden die Schwarzwälder Tannen nach Holland transportiert. Flözer haben die sogenannten Holländer Stämme durch Schwarzwaldtäler zum Rhein bewegt, wo sie zu riesigen Floßen zusammengebunden wurden. In Amsterdam wurden diese Bäume wieder aufgestellt, um Häuser darauf zu bauen. Die Vorstellung eines großen unterirdischen Waldes hat mich zu einer Arbeit inspiriert, die aus mehreren Teilen bestehen wird." Daniel Roth über Krasnapolsky Amsterdam

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 3. Juli 2011 um 11 Uhr im Reuchlinhaus laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein !
Alphornbläser der Schömberger Stubenmusik
Begrüßung durch den Vorstand des Kunstvereins
Grußwort: Carsten von Zepelin
Einführung in die Ausstellung: Robert Eikmeyer, Kurator

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft

Öffenliche Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 17.7., 31.7., 14.8., 28.8., 11.9. jeweils 14 Uhr
Finissage: Sonntag, 25.9.2011, 16 Uhr

Informationen zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Projekts "Als die Wälder auf Reisen gingen" finden Sie auf der Homepage www.wälderaufreisen.de
Wälder auf Reisen


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third transition zone



23. Oktober 2011 bis 15. Januar 2012

50 jahre reuchlinhaus -
die architektur von manfred lehmbruck im dialog mit
wilhelm lehmbruck, wolfgang flad und martin pfeifle


in der Ausstellungshalle des Kunstvereins und in der Galerie zum Hof


Das Reuchlinhaus Pforzheim wurde vor fünfzig Jahren als multifunktionales Kulturzentrum eröffnet und präsentiert seit dieser Zeit in der eigens für den Kunstverein erbauten Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst. Als einer der ersten Museumsneubauten der Nachkriegszeit in Deutschland überzeugt das Reuchlinhaus noch heute durch seine klare Formensprache, die durchdachte Komposition und seine moderne Materialästhetik. Der Entwurf für das 1961 fertig gestellte Gebäudeensemble aus ganz unterschiedlich gestalteten Kuben, die sich windmühlenartig um einen gl&aul;sernen Eingangspavillon herum gruppieren, stammt von dem Architekten Manfred Lehmbruck (1913 -1992). Zum Jubiläum zeigt der Kunstverein in seinen Räumen die Ausstellung »third transition zone«. Die in Kooperation mit dem Kulturamt vorbereitete Schau wird im Rahmen des Festakts am 23. Oktober 2011 eröffnet und ist bis Januar 2012 zu sehen. In der Ausstellungshalle und der Galerie zum Hof treten Werke des Bildhauers und Architektenvaters Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) sowie der zeitgenössischen Künstler Wolfgang Flad (*1974, lebt und arbeitet in Berlin) und Martin Pfeifle (*1975, lebt und arbeitet in Düsseldorf) in den Dialog untereinander und mit dem prägnanten Gebäude Manfred Lehmbrucks. Ganz im Sinn der museumstheoretischen Überlegungen des Architekten bildet die Ausstellung eine »Ganzheit aus Objekt und Raum«, in der klassische Moderne und zeitgenössische Kunst in einer spannungsreichen Wechselbeziehung stehen.

Wilhelm Lehmbruck gilt mit seiner Verbindung von abstrahierender Formstrenge und psychischer Expressivität als Schlüsselfigur für die nachfolgenden Bildhauergenerationen. Die Werke seines Vaters spielten aber auch für Manfred Lehmbruck und seine skulpturale Auffassung von Architektur und seine Idealvorstellung von Museumsbau eine maßgebliche Rolle. So sind in der Ausstellung wichtige Bronzeskulpturen Wilhelm Lehmbrucks wie »Die Kniende« oder »Der Gestürzte« zu sehen. Sie stellen Sinnbilder menschlicher Gefühle dar und bilden zugleich abstrakte Formgefüge, in denen sich Figur und Raum gegenseitig durchdringen.

Der Berliner Bildhauer Wolfgang Flad zeigt Skulpturen aus Holz, Lack und anderen Materialien, die weit über die in Lehmbrucks Werken enthaltene Tendenz zur Abstraktion hinausgehen. Seine vollständig abstrakten, dennoch organisch anmutenden Skulpturen loten die Balance zwischen offener und geschlossener Form, Gewicht und Leichtigkeit, Festigkeit und Zerbrechlichkeit aus. Bewusst stellt Wolfgang Flad Bezüge zur Kunstgeschichte her und verbindet sie in seinen Skulpturen mit Bereichen der Architektur, des Designs oder der Bionik.

Der Düsseldorfer Künstler Martin Pfeifle arbeitet kontextbezogen. Seine installativen Skulpturen gehen auf den vorhandenen Raum und dessen Strukturen ein. Er baut durchlässige Ein- und Umbauten aus einfachen Baumaterialien, wie Holzpaneelen, Neonröhren, Styroporplatten oder Papierbahnen und schafft so neue, temporäre (Zwischen-) Räume. Dabei unterläuft Martin Pfeifle mit augenzwinkernder Leichtigkeit die nüchterne Strenge der dauerhaft gebauten Architektur aus Stahl, Glas und Beton. Manfred Lehmbruck definierte das spontane Erleben und die Steigerung der Sensibilität als wichtige Aufgaben des modernen Museumsbaus. Gerade diese Qualitäten zeichnen auch die raumgreifenden Installationen von Martin Pfeifle aus, die sich erst im Begehen und unmittelbaren Wahrnehmen erschließen.

Eröffnung im Rahmen der Jubiläumsfeier am Sonntag, 23. Oktober 2011, 11 Uhr
Führungen, Begleitprogramm und Workshops für Kinder und Jugendliche
third transition zone


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